Samstag, 20 Oktober 2018

die Empore u. Göbelorgel
 
 
Von der ursprünglich geplanten festen Ausstattung wird die Empore im 18. Jahrhundert nicht gebaut. Wie orginal erhaltene Konsolen an der inneren Fassadenwand unter den beiden Längswänden belegen, sollte sie das Saalschiff auf drei Seiten umlaufen; auch das erste Paar der Holzstützen hinter der Fassade ist in seiner Gliederung auf eine Empore hin angelegt. Das 19. Jahrhundert beklagt das Fehlen der Empore wegen des mangelnden Raumes und der schlechten Akustik. 1844 stellt das Presbyterium der Kirche den Antrag zur Errichtung einer Empore und zur Aufstellung einer Orgel daselbst, der 1865 wiederholt wird. 1892/93 liegen Pläne zum Einbau einer Empore vor, die aber wieder nicht ausgeführt werden.
    

In den Jahren 1983-1984 wurde an der inneren Fassadenwand an der im 18. Jahrhundert geplanten Stelle eine Empore errichtet, dabei auf die ursprünglich geplanten seitlichen Flügel verzichtet.



 1991 wurde eine um 1764 erbaute, wohl von dem Orgelbauer Johann Conradt Göbel aus Neustadt stammende Orgel, aus der katholischen Kirche in Ingelheim bei Landau erworben und nach deren Restaurierung 1996 auf der Empore aufgestellt.

 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



 

Goebelorgel



Blick auf die Empore
 

In den beiden unteren Bilden, sieht man den einfachen und schmucklosen Altartisch umgeben von einer achteckigen Schrankenanlage mit flachen, durchbrochenen Balustern aus geschnitztem Laubwerk.
 


Altar und Schrankenanlage

 

Quelle: Festschrift zur 675 Jahrfeier des Dorfes Gimsbach  u. 250 Jahre Kirche;
Herbert Dellwing

 


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