Freitag, 14 Dezember 2018

das Kircheninnere:


Bemerkenswert ist die Gimsbacher Kirche aber vor allem durch ihr Inneres.
Betritt man den Raum, erzielt er eine einzigartige Raumwirkung.

Die Unterzüge der flachen Holzdecke werden von Holzpfeilern getragen, in zwei Reihen von je drei geschwellten, runden Pfeilern, so daß im Innern ein dreischiffiger Raum entsteht.



Die Innenausstattung der Kirche ist noch nahezu vollständig einheitlich und stammt aus der Erbauungszeit. Das macht die Gimsbacher Dorfkirche zu einem Kleinod und zu einem der eindruckvollsten Beispiele für barocken Kirchenbau, die sich in der Pfalz erhalten haben.
Im Juli 1984 wurde die Kirche unter Denkmalschutz gestellt.

Den einfachen und schmucklosen Altartisch umgibt eine achteckige Schrankenanlage mit flachen, durchbrochenen Balustern aus geschnitztem Laubwerk.



Auch der Pfarrstuhl und die hölzerne Kanzel an der Chorrückwand über dem Pfarrstuhl sind mit Schnitzereien versehen. Die Kanzel hat ein polygonen Corpus, an den die Füllungen der Seiten geschnitzte Kartuschen mit Laubwerk und Palmettenumrahmung und in der Mitte Rosetten. Auch das Fußgesims zeigt Laubwerkschnitzerei; ebenso die Rückwand sog. Akanthusschnitzwerk. Über der Kanzel hat sich der Schalldeckel erhalten, darauf ein Aufsatz in Form einer Krone, aus Valuten gebildet.

 


Altar, Pfarrstuhl u. Kanzel

 
Quelle: Festschrift zur 675 Jahrfeier des Dorfes Gimsbach  u. 250 Jahre Kirche
             "Zwischen Glan und Potzberg", Dieter Zenglein, Dittweiler

 

 

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